|
08.09.2010
Ein Mann erwartet von seiner Frau, dass sie perfekt ist. Und dass sie es liebenswert findet, wenn er es nicht ist.
Catherine Zeta-Jones, 25.09.1969, Britische Schauspielerin07.09.2010
Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft.
Emil Zatopek, 19.09.1922 - 22.11.2000, legendärer tschechischer Langstreckenläufer06.09.2010
Es gibt Psychologen, die in einer kurzen weißen Jacke arbeiten - hinter einer Bar.
Robert Lembke, 17. 09. 1913 - 15. 01. 1989, deutscher Journalist05.09.2010
Ein Sportwagen ist eine Sitzgelegenheit, die es uns ermöglicht, von unten auf andere herabzuschauen.
Robert Lembke, 17. 09. 1913 - 15. 01. 1989, deutscher Journalist04.09.2010
Sie wissen, wir leben im Zeitalter der Abkürzungen. Ehe ist die Kurzform für lateinisch: 'errare humanum est' ('Irren ist menschlich').
Robert Lembke, 17. 09. 1913 - 15. 01. 1989, deutscher Journalist03.09.2010
Wenn die Menschen nur über Dinge reden würden, von denen sie etwas verstehen - das Schweigen wäre bedrückend.
Robert Lembke, 17. 09. 1913 - 15. 01. 1989, deutscher Journalist02.09.2010
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.
Robert Lembke, 17. 09. 1913 - 15. 01. 1989, deutscher Journalist01.09.2010
Auf Kinder wirkt das Vorbild, nicht die Kritik.
Heinrich Thiersch, 1817 – 1887 ; deutscher Theologe
31.08.2010
Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer30.08.2010
Um eine Frau zu verführen, muss man ihr nur einreden, dass ihr Ehemann sie nicht versteht.
Giacomo Casanova, 02.04.1725 - 04.06.1798; italienischer Abenteurer und Schriftsteller29.08.2010
Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier.
Giacomo Casanova, 02.04.1725 - 04.06.1798; italienischer Abenteurer und Schriftsteller28.08.2010
Amor ist der größte Spitzbube unter den Göttern; der Widerspruch scheint sein Element zu sein.
Giacomo Casanova, 02.04.1725 - 04.06.1798; italienischer Abenteurer und Schriftsteller27.08.2010
Einen Dummkopf betrügen heißt, den Verstand rächen.
Giacomo Casanova, 02.04.1725 - 04.06.1798; italienischer Abenteurer und Schriftsteller26.08.2010
Je unschuldiger ein Mädchen ist, desto weniger weiß sie von den Methoden der Verführung. Bevor sie Zeit hat nachzudenken, zieht Begehren sie an, Neugier noch mehr und Gelegenheit macht den Rest.
Giacomo Casanova, 02.04.1725 - 04.06.1798; italienischer Abenteurer und Schriftsteller25.08.2010
Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, ein Heilmittel in den Händen des Toren ist Gift.
Giacomo Casanova, 02.04.1725 - 04.06.1798; italienischer Abenteurer und Schriftsteller24.08.2010
Frauen: die Holzwolle in der Glaskiste des Lebens.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller23.08.2010
Ein skeptischer Katholik ist mir lieber als ein gläubiger Atheist.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller22.08.2010
Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller21.08.2010
Wenn man einen Menschen richtig beurteilen will, so frage man sich immer: "Möchtest du den zum Vorgesetzten haben?"
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftstellerr20.08.2010
Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen lässt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller19.08.2010
Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn's ihm gut geht und eine, wenn's ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller18.08.2010
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muss oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller17.08.2010
Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller16.08.2010
Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das den Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber nichts dafür zu tun.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller15.08.2010
Wer die Enge seiner Heimat begreifen will, der reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller14.08.2010
Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller13.08.2010
Erfahrungen vererben sich nicht - jeder muss sie allein machen.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller12.08.2010
Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller11.08.2010
Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935; dt. Schriftsteller10.08.2010
Ich habe eine große Zärtlichkeit und Bewunderung für die Erde und keine Spur davon für meine Generation.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961; US-amerikanischer Schriftsteller09.08.2010
Autoren sollten stehend an einem Pult schreiben. Dann würden ihnen ganz von selbst kurze Sätze einfallen.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961; US-amerikanischer Schriftsteller08.08.2010
Die Altersweisheit gibt es nicht. Wenn man altert, wird man nicht weise, sondern nur vorsichtig.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961; US-amerikanischer Schriftsteller07.08.2010
Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961; US-amerikanischer Schriftsteller06.08.2010
Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961; US-amerikanischer Schriftsteller05.08.2010
Die Welt ist ein schöner Platz und wert, dass man um sie kämpft.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961; US-amerikanischer Schriftsteller04.08.2010
Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961; US-amerikanischer Schriftsteller03.08.2010
Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961; US-amerikanischer Schriftsteller02.08.2010
Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961; US-amerikanischer Schriftsteller01.08.2010
Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.
Ernest Hemingway, 21.07.1899 - 02.07.1961; US-amerikanischer Schriftsteller
31.07.2010
Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker30.07.2010
Der Mann hatte so viel Verstand, dass er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker29.07.2010
Die Leute, die den Reim für das Wichtigste in der Poesie halten, betrachten die Verse wie Ochsen-Käufer von hinten.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker28.07.2010
Alles ist sich gleich, ein jeder Teil repräsentiert das Ganze. Ich habe zuweilen mein ganzes Leben in einer Stunde gesehen.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physikerr27.07.2010
Er war ein solcher aufmerksamer Grübler, ein Sandkorn sah er immer eher als ein Haus.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker26.07.2010
Die Sanduhren erinnern nicht bloß an die schnelle Flucht der Zeit, sondern auch zugleich an den Staub, in welchen wir einst verfallen werden.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker25.07.2010
Wenn man Mitleid fühlt, so fragt man nicht erst andere Leute, ob man es fühlen soll.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker24.07.2010
Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte, macht eine böse Entdeckung.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker23.07.2010
Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel heraus gucken.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker22.07.2010
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker21.07.2010
Er schliff immer an sich und wurde am Ende stumpf, ehe er scharf war.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker20.07.2010
Es gibt Leute, die gut zahlen, die schlecht zahlen, Leute, die prompt zahlen, die nie zahlen, Leute, die schleppend zahlen, die bar zahlen, abzahlen, draufzahlen, heimzahlen - nur Leute, die gern zahlen, die gibt es nicht.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker19.07.2010
Dass in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker18.07.2010
Es ist keine Kunst, etwas kurz zu sagen, wenn man etwas zu sagen hat.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker17.07.2010
Wer sich selbst recht kennt, kann sehr bald alle anderen Menschen kennenlernen.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker16.07.2010
Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker15.07.2010
Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker14.07.2010
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker13.07.2010
Ich bin überzeugt, man liebt sich nicht bloß in andern, sondern hasst sich auch in andern.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler12.07.2010
Es kann nicht alles ganz richtig sein in der Welt, weil die Menschen noch mit Betrügereien regiert werden müssen.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker11.07.2010
Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker10.07.2010
Wie geht's, sagte ein Blinder zu einem Lahmen. Wie Sie sehen, antwortete der Lahme.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker09.07.2010
Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans nach Hause bringen.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker08.07.2010
Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker07.07.2010
Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker06.07.2010
Vom Wahrsagen lässt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.
Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799; dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker05.07.2010
Der Philosoph hat wie der Hausbesitzer immer Reparaturen.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler04.07.2010
Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler03.07.2010
Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler02.07.2010
Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Sachen, welche wir nicht kriegen.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler01.07.2010
Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler
30.06.2010
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler29.06.2010
Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler28.06.2010
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler25.06.2010
Man nimmt in der Welt jeden, wofür er sich gibt, aber er muss sich auch für etwas geben. Man erträgt die Unbequemen lieber, als man die Unbedeutenden duldet.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler24.06.2010
Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler23.06.2010
Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler22.06.2010
Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler21.06.2010
Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später.
Wilhelm Busch, 15.04.1832 - 09.01.1908; dt. Dichter, Zeichner und Maler18.06.2010
Es gibt keine wohlfeile Liebe.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer17.06.2010
Hinter die Oberfläche der Menschen sehen, hinter das 'Persönliche', das Leben selbst in ihnen lieben.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer16.06.2010
Wer weiß, ob die Gedanken nicht auch einen ganz winzigen Lärm machen, der durch feinste Instrumente aufzufangen und empirisch
(durch Vergleich und Experiment) zu enträtseln wäre.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer15.06.2010
Einen Krieg beginnen heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn aufzulösen.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer14.06.2010
Wenn ein Schriftsteller sich jederzeit der Macht bewußt wäre, die in seine Hand gegeben ist, würde ein ungeheures Verantwortlichkeitsgefühl ihn
eher lähmen als beflügeln. Auch das Bescheidenste, was er veröffentlicht, ist Same, den er streut und der in anderen Seelen aufgeht, je nach seiner Art.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer11.06.2010
Ich habe nur einen wahren und wirklichen Feind auf Erden, und das bin ich selbst.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer10.06.2010
Der Welt Schlüssel heißt Demut. Ohne ihn ist alles klopfen, horchen und spähen umsonst.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer07.06.2010
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer09.06.2010
Den Wolken wird vielleicht einstmals eine besondere Verehrung gezollt werden; als der einzigen sichtbaren Schranke,
die den Menschen vom unendlichen Raum trennt, als der gnädige Vorhang vor der offenen vierten Wand unserer Erdenbühne
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer07.06.2010
Über jedem guten Buche muss das Gesicht des Lesers von Zeit zu Zeit hell werden.
Die Sonne innerer Heiterkeit muss zuweilen von Seele zu Seele grüßen, dann ist auch im schwierigsten Falle vieles in Ordnung.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer03.06.2010
Ich kann mit fertigen Menschen nichts anfangen. Es gibt fertigere Menschen denn mich, sicherlich ungezählte.
Aber keiner ist fertig, soll je fertig sein.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer03.06.2010
Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer02.06.2010
Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer01.06.2010
Den Charakter eines Menschen erkennt man an den Scherzen, die er übelnimmt.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer
31.05.2010
Manche Menschen machen sich vor anderen so klein wie möglich, um größer als diese zu bleiben.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer28.05.2010
Ich kann ungeklärte Verhältnisse einfach nicht ertragen.
Warum können die Menschen nicht offen gegeneinander sein? Reine Luft zwischen uns!
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer27.05.2010
Es gibt in Wahrheit kein letztes Verständnis ohne Liebe.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer26.05.2010
Ich meine, es müßte einmal ein sehr großer Schmerz über die Menschen kommen, wenn sie erkennen, daß sie sich nicht geliebt haben,
wie sich hätten lieben können.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer25.05.2010
Ich halte es nicht für das größte Glück, einen Menschen ganz enträtselt zu haben. Ein größeres ist, bei dem, den wir lieben,
immer neue Tiefen zu entdecken, die uns die Unergründlichkeit seiner Natur offenbaren.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer24.05.2010
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer21.05.2010
Gott ist die Überwältigung unseres Inneren durch die Unendlichkeit. Die Kapitulation des menschlichen Begriffsvermögens vor der Welt.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer20.05.2010
Es ist ein wahres Glück, daß der liebe Gott die Fliegen nicht so groß wie die Elefanten gemacht hat, sonst würde uns sie zu töten viel mehr Mühe
machen und auch weit mehr Gewissensbisse.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer19.05.2010
Es ist wohl gerade in unserer aufgeregten Epoche mehr denn je nötig, den Blick aus den Tagesaffären hochzuheben und ihn von der Tageszeitung
weg auf jene Zeitung zu richten, deren Buchstaben die Sterne sind, deren Inhalt die Liebe und deren Verfasser Gott ist.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer18.05.2010
So ein Spinntüchlein voll Regentropfen - wer macht das nach?
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer17.05.2010
Wie mag in einem rechten Sturm ein Baum zum Gefühl seiner selbst kommen! Wie wunderbar ist eine Birke im Sturm!
Wie göttlich graziös! Wie unsagbar malerisch!
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer14.05.2010
Mir genügt zur Zeit das Schwatzen der Seevögel, das leise Sich-Wiegen des stachlichen Strandhafers, ein wenig durch die Finger rinnender Sand
und die graublaugrüne Fläche vor mir mit ihrer seltsamen Unbedingtheit.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer13.05.2010
Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben,
je feiner und beweglicher er werden wird. Sie gibt ihm die großen Züge, die weiten Perspektiven und zugleich das
Bild einer bei aller unermüdlichen Entwickelung erhabenen Gelassenheit.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer12.05.2010
Als ob Kunst nicht auch Natur wäre und Natur Kunst!
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer11.05.2010
Der Mensch ist ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer10.05.2010
Wenn ich mir je ein Haus baue, so muß es einen Hof umschließen, in dessen Mitte ein riesiger Baum steht.
Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum.
Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer07.05.2010
Da erwiderte mir gestern ein Herr aus Bremen: 'Wie? Sie bedauern den Tod eines Seehundes? Ausrotten müsste man diese Tiere. Glauben Sie etwa, sie seien nützlich? Sie sind die ärgsten Fischräuber, die es gibt, ganz schädliche, unnütze Geschöpfe!' Ich dachte an die feuchten dunklen Augen der gutmütigen Tiere und sie erschienen mir weit liebenswerter als diese Anschauungen eines Pedante,n
dem sich sein eigenes grenzenloses Räubertum als Mensch so ganz und gar von selbst verstand
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer06.05.2010
Die zwei jungen Teckel da vor mir, wie sie schön sind ihrer jungen Natürlichkeit und Zärtlichkeit zueinander!
Wahrlich, bei keinem Menschen kann reizender aussehen, als wenn das Männchen dem Kameraden mit seinem Auge
folgt oder wenn das Weibchen ihm im sonnigen Moos den Kopf auf den Rücken legt voll Anmut und Anschmiegebedürfnis
Und welches Wohlgefühl des Lebens, wenn sie so, die Nase dicht am warmen Moos, die sonnendurchwärmte Waldluft einsaugen mit ihren vielfältigen Reizen, von denen wir nur einen groben Begriff haben
Und welches stets rege Interesse für alle die kleinen und großen Töne, die eine Landschaft fortwährend erfüllen und beleben.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer05.05.2010
Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer04.05.2010
Wenn der moderne Gebildete die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müßte, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Unermeßliche steigen
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer03.05.2010
Eine der größten Unverfrorenheiten des Menschen ist, dies oder jenes Tier mit Emphase falsch zu nennen, als ob es ein noch falscheres Wesen gäbe in seinem Verhältnis zu den anderen Wesen als der Mensch
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer
30.04.2010
Bemerke, wie die Tiere das Gras abrupfen. So groß ihre Mäuler auch sein mögen, sie tun der Pflanze selbst nie etwas zuleide, entwurzeln sie niemals. So handle auch der starke Mensch gegen alles, was Natur heißt, sein eigenes Geschlecht voran. Er verstehe die Kunst: vom Leben zu nehmen, ohne ihm zu schaden.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer29.04.2010
Die Sehnsucht meines Lebens ist eine oft übermächtige Sehnsucht nach praktischem Schaffen im Großen. Plastik wäre (und Architektur) mein höchster Fall. Meine höchste Liebe galt immer dem Gegenständlichen, der Linie, der Farbe, dem Ton an sich. Schon er allein vermochte mich zu entzücken, wievielmehr erst seine organischen Verbindungen
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer28.04.2010
Nur durch Schaden werden wir klug - Leitmotiv der gesamten Evolution. Erst durch unzählige, bis ins Unendliche wiederholte leidvolle Erfahrungen lernt sich das Individuum zum Meister über sein Leben empor. Alles ist Schule.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer27.04.2010
Nur durch Schaden werden wir klug - Leitmotiv der gesamten Evolution. Erst durch unzählige, bis ins Unendliche wiederholte leidvolle Erfahrungen lernt sich das Individuum zum Meister über sein Leben empor. Alles ist Schule.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer26.04.2010
Das Leben zeugt Blumen und Bienen. Blumen, das sind die schöpferischen Geister, und Bienen die andern, die daraus Honig sammeln.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer23.04.2010
Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer22.04.2010
Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer21.04.2010
Beim Menschen ist kein Ding unmöglich, im Schlimmen wie im Guten.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer20.04.2010
Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer19.04.2010
Hakuna Matata ! „Es gibt keine“ (hakuna) „Probleme/Schwierigkeiten“ (matata)
Hakuna Matata ist ein Spruch aus der afrikanischen Sprache Swahili
Den Spruch habe ich mal EXTRA für unsere liebe MIMI reingestellt, die mit viel Aufopferung unsere Mutter pflegt16.04.2010
Es gibt Menschen, deren einmalige Berührung mit uns für immer den Stachel in uns zurücklässt, ihrer Achtung und Freundschaft wert zu bleiben
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer15.04.2010
Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal, ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer14.04.2010
Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer13.04.2010
Die beste Erziehungsmethode für ein Kind ist, ihm eine gute Mutter zu verschaffen.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer12.04.2010
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914 deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer09.04.2010
Ein Mensch, der nur an sich selbst denkt, kommt im Leben nicht weit...
Dale Carnegie (1888-1955), eigentl. Dale Carnagey, amerik. Rhetoriklehrer u. Unternehmensberater08.04.2010
Vergiß nicht, Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast; es hängt nur davon ab, was du denkst.
Dale Carnegie (1888-1955), eigentl. Dale Carnagey, amerik. Rhetoriklehrer u. Unternehmensberater07.04.2010
Mancher schießt ins Blaue hinein und trifft ins Schwarze.
Verfasser unbekannt06.04.2010
Das Glück muß entlang der Straße gefunden werden, nicht am Ende des Wegs.
David Dunn06.04.2010
Wer die Osterbotschaft gehört hat,der kann nicht mehr mit tragischem Gesicht herumlaufen und die humorlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat
Karl Barth (1886 - 1968)01.04.2010
Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich.
Wilhelm Busch
>> zum Archiv <<
|